Körperorientierte Psychotherapie

Manchmal spüren wir: Etwas in uns arbeitet, auch wenn wir es nicht genau benennen können. Der Körper zeigt oft, was Worte noch nicht ausdrücken können – durch Anspannung, Müdigkeit, Enge oder Unruhe.

In meiner Arbeit spielt der Körper daher eine wichtige Rolle. Er wird nicht „behandelt“, sondern als Ausdruck unserer Geschichte und unserer momentanen Lebenssituation verstanden.

Körperorientierte Psychotherapie ist in Österreich kein eigenes Therapieverfahren, sondern eine wertvolle Ergänzung anderer Richtungen.

Moosbewachsene Wurzeln eines alten Baumes im herbstlichen Wald

In der Existenzanalyse nach Alfried Längle, meiner therapeutischen Grundlage, geht es darum, mit sich selbst, den anderen und dem Leben in Einklang zu kommen.
Wenn wir den Körper in diesen Prozess einbeziehen, kann spürbar werden, was uns innerlich bewegt, wo wir festhalten und wo wieder Raum entstehen darf.

Körperorientierte Elemente werden nur dann eingesetzt, wenn sie hilfreich und stimmig sind – zum Beispiel:

Dabei geht es nicht um spezielle Übungen, sondern um bewusstes Wahrnehmen und Innehalten: Was zeigt sich im Moment, und was möchte gesehen oder verstanden werden?

Das Wissen meiner größtenteils körperorientierten Fort- und Weiterbildungen hilft mir, auch mit frühen Verletzungen, Schutzmustern und Bindungserfahrungen behutsam zu arbeiten – mit viel Respekt vor dem Tempo und der Selbstregulation jedes Menschen.

Ziel ist nicht, etwas „wegzumachen“, sondern mehr Verbindung und Selbstverständnis zu entwickeln.
Wenn der Körper wieder als Ressource erlebt wird und innere Spannungen sich lösen dürfen, entsteht oft neue Klarheit, Ruhe und Kraft – und ein Gefühl, wirklich da zu sein.

Psychotherapie in Wien

In meiner zentrumsnahen Praxis im 2. Bezirk haben alle Gefühle Platz.

Gerne können Sie mich direkt über das Kontaktformular kontaktieren oder mich unter 0677 647 547 62 anrufen, um einen Termin für ein Erstgespräch zu vereinbaren.

Genaueres zu Ablauf und Kosten finden Sie hier.