Schwangerschaft, Geburt, Mutterschaft

Die Zeit rund um Empfängnis, Schwangerschaft, Geburt und frühe Mutterschaft ist von tiefgreifenden Veränderungen geprägt. Körperlich, emotional und im Beziehungsleben kann vieles in Bewegung geraten. Neben Freude und Erwartung können auch Unsicherheit, Erschöpfung oder Traurigkeit auftreten.

Gesellschaftliche Vorstellungen von Glück und Dankbarkeit lassen oft wenig Raum für Ambivalenz oder Überforderung. Viele Frauen fühlen sich mit ihren Empfindungen allein oder unverstanden.

Neugeborenes Baby schläft, sein Kopf ruht in einer Hand

Belastende Geburtserfahrungen

Geburten können intensiv und überwältigend sein, manchmal auch erschütternd. Jede Frau erlebt diesen Prozess anders, und es ist normal, dass Erinnerungen oder Gefühle noch lange nachwirken – selbst nach einer scheinbar „normalen“ Geburt.

In schwierigen Situationen, etwa durch unerwartete medizinische Eingriffe, plötzliche Komplikationen, starke Schmerzen oder das Gefühl von Ohnmacht, können ängstliche oder unruhige Reaktionen entstehen. Diese Erfahrungen können auch die Bindung zum Kind oder das eigene Vertrauen in den Körper beeinflussen.

In der psychotherapeutischen Begleitung wird ein sicherer, geschützter Raum geschaffen, in dem Sie selbst entscheiden, welche Erfahrungen Sie teilen möchten. Ziel ist es, die Erlebnisse behutsam zu verarbeiten, Gefühle anzuerkennen und Schritt für Schritt Sicherheit, Selbstvertrauen und Kontrolle wieder zu spüren. Jede Reaktion und jedes Empfinden sind gültig und werden respektiert.

Psychotherapie und Krisenintervention rund um die (werdende) Elternschaft können bei folgenden Themen hilfreich sein:

Peripartale Depression (Wochenbettdepression)

Rund um die Zeit der Schwangerschaft und Geburt kann sich vieles anders anfühlen, als man es erwartet hat. Statt Freude und Leichtigkeit erleben manche Frauen tiefe Erschöpfung, Traurigkeit oder innere Leere. Wenn solche Empfindungen länger anhalten, kann dies auf eine peripartale Depression hinweisen, oft auch Wochenbettdepression oder postpartale Depression genannt – eine häufige, aber oft übersehene Belastung rund um Schwangerschaft und Mutterschaft.

In der Therapie geht es darum, wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen, das eigene Erleben zu verstehen und Entlastung zu erfahren. Ein traumasensibler, körperorientierter und existenzanalytischer Zugang kann helfen, Stabilität, Selbstfürsorge und Verbundenheit wiederzufinden.

Ich begleite Sie gerne auf Ihrem Weg.

Psychotherapie in Wien

In meiner zentrumsnahen Praxis im 2. Bezirk haben alle Gefühle Platz.

Gerne können Sie mich direkt über das Kontaktformular kontaktieren oder mich unter 0677 647 547 62 anrufen, um einen Termin für ein Erstgespräch zu vereinbaren.

Genaueres zu Ablauf und Kosten finden Sie hier.